Vor- und Nachteile

Zigarette

Nachdem ich jetzt beinahe die berühmten drei Wochen überstanden habe, in denen die Rückfallgefahr angeblich besonders hoch sei, kann ich ja mal resümieren.

Nachteile des Nichtrauchens

  1. Keine Ersatzhandlungsmöglichkeit. —Zum Beispiel bei Langeweile.
  2. Essen statt rauchen. —5 Kilo zugenommen, gefühlt.
  3. Mehr Arbeit, da weniger Pausen. —Innerer Suchtwecker ausgeschaltet, der stündlich geläutet hat.
  4. Entsozialisierung. —Durch siehe vorheriger Punkt.
  5. Momente der Unklarheit und -konzentriertheit. —Temporärer Effekt mit einer immer geringer werdenden Auftrittswahrscheinlichkeit.

Vorteile des Nichtrauchens

  1. Geschmack! —Lebensmittel schmecken nach etwas!
  2. Geruch! —Die Umwelt riecht! Nicht immer gut, aber egal.
  3. Kondition! —3 Minuten Sport am Stück ohne zu schwitzen!
  4. Eigengeruch! —Keine halbe Flasche Parfum mehr, um rauchige Kleidung zu kaschieren!
  5. Wohnungsgeruch! —Nicht mehr 3 Stunden stoßlüften, sondern 3 Minuten!
  6. Geld! —5,45 Euro (und stetig steigend) pro Tag gespart!
  7. Stolz! —Ohne Hilfsmittel ist doppelt cool!
  8. Anerkennung! —Nur von Nicht- und Ex-Rauchern.
  9. Ruhe! —Nicht mehr: Habe ich noch genug Stoff um den Abend zu überstehen?

Die Vorteile sind eindeutiger Punktsieger. War aber auch vorher klar.

Freitag, 11. Januar 2008, 22:38 Uhr
Abgelegt unter: Offline, Privat


4 Kommentare

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Boris

Habe selbst - vor inzwischen 4,25 Jahren - die positive Erfahrung gemacht, dass Aufhören auch ohne Hilfsmittel problemlos geht. Es sind im Wesentlichen die gründlich angewöhnten Automatismen, die man loswerden muss.
Der Rest ist Freude, Zufriedenheit, Gelassenheit und ein mildes Lächeln für diejenigen, die ernsten Blickes unbeirrbar glauben wollen, dass sie es nicht schaffen.

12.01.2008, 09:48WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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Julita

Und Du hast einen Vorteil des Nichtrauchens vergessen. Du siehst besser aus. Noch besser.  ;-)

13.01.2008, 22:13DIREKT ANTWORTEN


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franzi

Ich bin nach 6 Jahren rauchen (lässig eine Schachtel pro Tag) nun auch seit 3 Wochen “sauber” - meine Gedanken decken sich mit Deinen ... so richtig über den Berg fühle ich mich aber nicht. Am Abend, hach , so eine kleine Zigarette ... oder eine halbe ...  augenroll TAPFER BLEIBEN (das war dann wohl eher für mich ...)

22.01.2008, 14:17WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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Susanne

Hallo,
habe gerne und gut 1-1,5 Schachteln am Tag geraucht. Da ich aber keine Lust habe früh zu sterben bin ich seit vier Wochen Nichtraucher. Ich habe keine Hilfsmittel und keine Entzugserscheinungen. Wenn ich mal ans Rauchen denke rede ich mit meinem Schweinehung und sagen : Wir rauchen nicht mehr da wirste Dich dran gewöhnen müssen !!! :-) . Also nur der Wille muss da sein. Nach vier Wochen ändert sich aber noch nichts ich fühle mich von der Gesundheit genau wie vorher, da muss man noch warten. Und da man jetzt eh niergends mehr rauchen darf kann ich als Nichtraucher jetzt entspannt in eine Kneipe gehen ohne von meiner Sucht belästigt zu werden.

29.01.2008, 12:57DIREKT ANTWORTEN


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