Sprachschwund

Telepolis schreibt “Sag zum Abschied leise Servus” und schildert darin die Thematik Sprachsterben und wie Chaosforscher eine mathematische Formel dafür errechneten.
Ich finde es in keinster Weise schlimm, wenn es von den derzeit etwa 6800 Sprachen in hundert Jahren nur noch ein paar geben sollte. Meiner Meinung nach stellt die Sprache eine natürliche Barriere zur Verständigung verschiedener Völker dar. Die Menschheit kann nicht gleiche Wege verfolgen, wenn sie sich nur mit Umständen darüber verständigen kann. Das Gegenargument “Kultur” lasse ich nicht gelten – Kultur ist mehr als ein paar gesprochene Worte.

via: SWR

Montag, 15. September 2003, 12:03 Uhr
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3 Kommentare

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Christian

Au contraire mon capitaine….
Es gibt in anderen Sprachen so viele Wörter für Dinge, die wir (westeuropäisch geprägt und gewöhnlich grosszügig andere assimilierend) gar nicht kennen…
Und dabei rede ich gar nicht von Broiler oder den ich-weiss-nicht-wie-vielen Wörtern für Schnee, dabei meine ich vor allem Wörter aus der Gefühlswelt.
Wo doch gerade die bei uns Westeuropäern (und bei den Amis natürlich auch) so prima ausgebildet ist. Ich möchte nicht wissen, wie viele Wörter zB aus dem meditativen Bereich dann verschwinden würden, nur weil mir mit dem Esotherik-Scheiss nichts anfangen können.
Und wenn die Wörter für etwas fehlen, dann verschwindet auch das Wissen.

Oder, woran denkst Du bei “Rauchgrube”?

16.09.2003, 07:05WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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Johannes

Oder, woran denkst Du bei “Rauchgrube”?
An meine Lunge. ;o)

16.09.2003, 10:43WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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Christian

siehst Du, schon falsch.
Frag mal einen Indianer, an was er denkt :-)

16.09.2003, 11:48WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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