Sport ist Mord

FußballAls Heranwachsender war ich beinahe täglich auf dem Bolzplatz nebenan und habe stundenlang in der brütenden Hitze mit meinen Freunden Fußball gespielt. Nicht nur bei 40 Grad im Schatten, auch bei Regen und Schnee, wobei ich später auch die Möglichkeit hatte, in der Schulturnhalle das eine oder andere Spiel zu bestreiten. Man könnte sagen, ich war fußballverrückt.

Aber irgendwann, als meine Probezeit als Teenager vorbei war, die Freunde andere Interessen bekamen und ich auch, habe ich mich dem Motto »Sport ist Mord« verschrieben. Mir reichte das Treppensteigen, um – wie ich dachte – fit zu bleiben.

Wie fit ich wirklich war, konnte ich vor einigen Wochen feststellen, als ich endlich einmal wieder die Fußballschuhe anzog, um mit meinen Kollegen ein Spielchen zu wagen. Ich war quasi schon nach dem Aufwärmen stehend K.O., ganz zu schweigen vom Muskelkater und anderen erfreulichen Dingen, die einfach passieren müssen, wenn man vollkommen untrainiert ist.

Aber schon seit dem letzten Mal merke ich, wie ich nach einer bis eineinhalb Stunden Spielen zwar immer noch außer Atem, aber sonst noch zurechnungsfähig, Herr meiner Sinne, unlädiert und nach ein paar Minuten wieder mit einen Ruhepuls versehen bin. Und das ist sooo ein tolles Gefühl, das festzustellen. Ehrlich!

Mittwoch, 09. November 2005, 21:23 Uhr
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