Politiker-Weblogs

Der angehende Dr. web. log., Tzwaen, zu Politiker-Weblogs.

Samstag, 24. Januar 2004, 19:23 Uhr
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8 Kommentare

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tzwaen

Streich bitte das web. log.! Das Thema ist für mich mittlerweile uninteressant geworden… Ich suche mir ein anderes Thema.

25.01.2004, 02:38WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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Johannes

Schade eigentlich.

25.01.2004, 02:55WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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Moe

naja anscheinend reichts ja noch aus um die eigenen schwächen durch solche artikel auf andere zu attriubieren.
nur weil man eine politik unterstützt die nunmal nicht den dialog sucht und sich somit gar keine kommentare leisten kann, muss man andere deswegen doch nicht als unprofessionell abstempeln.
es gibt halt noch leute die auch ihre eigene meinung im netz sagen so wie auch nico.
tzwaen löscht halt lieber seine blogs wenn sie sonst irgendwie zu politisch oder persönlich sind oder der karriere sonstwie im weg stehen könnten, könnte man fast meinen.

25.01.2004, 11:33DIREKT ANTWORTEN


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tzwaen

Oh nein, ich bin ertappt…

25.01.2004, 11:43WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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Moe

ungefähr so eine reply meine ich mit “nicht den dialog suchen”.
krass erscheint mir irgendwie, zu erzählen, dass kommentarfunktionen in politischen blogs per se unprofessionell seien und ihnen kein seriöses konzept zugrunde liegen könnte, nur weil man selbst nicht damit umgehen kann oder will. ob die kommentarfunktion in einem politischen blog aktiviert ist oder nicht, scheint mir echt eng mit dem jeweiligen politischen lager zuzsammenzuhängen. politik, die auf halbwahrheiten und reden statt fakten angewiesen ist, hat es da naturgemäss etwas schwerer. werauchimmer diese politik gerade ausführt, fährt ohne kommentare wohl deutlich besser.

25.01.2004, 13:23DIREKT ANTWORTEN


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tzwaen

Wie schon öfters gesagt, halte ich die Kommentarfunktion in politischen Weblogs für gefährlich. Um mal aus meinem oben aufgeführten Beitrag zu zitieren:
Die Kommentare müssen ständig auf deren Inhalte überprüft werden. Und vor allem müssen sie auch bei Bedarf schnell und sinnvoll beantwortet werden.
Vor mehr als 1 1/2 Jahren habe ich diese Funktion bereits bei einem politischen Weblog getestet. Bedauerlicherweise gab es bei diesem Weblog jedoch jede Woche zahlreiche Beleidigungen und Drohungen, auf die ich jetzt nicht genauer eingehen möchte. Auf jeden Fall haben sie den Aufwand für das Blog in die Höhe getrieben, so dass ich es in dieser Form eingestellt hat.

Ich sage ja gar nicht, dass Kommentare in politischen Weblogs nicht funktionieren können. Wenn man die Manpower hat, die Kommentare regelmäßig zu filtern und sich auf eine tägliche politische Diskussion einzulassen, dann kann es schon sehr gut funktionieren. Bei einem Wahlkampf, wo allgemein die Unterstützung größer ist, kann es daher eventuell funktionieren. Persönlich bezweifle ich es dennoch…

Die Vermutung, dass eine aktive Kommentarfunktion etwas mit dem politischen Lager zu tun hat, halte ich für völlig falsch. Genauso gut könnte ich ja unterstellen, dass die Beleidigungen und Drohungen in Form von Kommentaren innerhalb eines CDU geführten Weblog ebenfalls etwas mit der politischen Opposition zu tun hat. Es könnte zumindest eine Erklärung sein, warum wohl SPD-Weblogs funktionieren.

Dein Vermutung, dass ich meine Blogs lösche, wenn sie zu politisch oder persönlich werden, ist falsch. Die Löschung meines Weblog im Zusammenhang mit unserem politischen Disput ist eher Zufall gewesen. Viel mehr hatte ich dich in einem unserer letzten Kommentare eingeladen, dass wir uns in Wiesbaden treffen und uns persönlich über das politische Thema unterhalten. Denn, wieder als Zitat aus meinem gestrigen Beitrag:
Weblogs bieten meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, schnell Informationen im WWW zu veröffentlichen. Jedoch eignen sie sich überhaupt nicht für politische Diskussionen. Dies weiss eigentlich jeder, der schon einmal versucht hat, eine emotional geführte Weblog-Definitions-Diskussion zu verfolgen.
Die Meinung vertrete ich immer noch. Ein persönliches Gespräch halte ich bei diesen Themen für angemessener.

25.01.2004, 14:46WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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tzwaen

Fortsetzung (wegen der Beschränkung auf 1500 Zeichen):

Und das Recht, dass ich mein Weblog einfach schliesse, weil es mir zu perönlich geworden ist, behalte ich mir vor. Jeder sollte selbst enscheiden, was er in seinem Weblog von sich selbst freigeben möchte.

Zu guter Letzt kann ich dir nur empfehlen, dass du dir keine Gedanken um meine Karriere zu machen brauchst. Ich mache es mir nämlich auch nicht…

25.01.2004, 14:46WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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Moe

Danke für die umfangreichen Ausführungen!
Der Gedanke wegen der politischen Opposition ist nicht schlecht ;)
Man müsste sich das eben nochmal intensiver anschauen, was eine empirische Basis angeht. Kennt jemand konservative Communities, Foren, Weblogs, etc… in welchen frei gepostet werden darf?
Zu Deinem zweiten Zitat: Hmm, Information hört sich irgendwie recht statisch an, als existiere in den Weblogs ein objektiver Informationsgehalt, unabhängig ihres Verfassers oder Kontextes. Wäre eine Stärke von Personal Publishing Systemen wie Blogs nicht eben die, dass eigenes Wissen und Meinungen veröffentlicht werden können, welche quasi eben erst durch die Subjektivität der VerfasserInnen enstehen?

25.01.2004, 19:25DIREKT ANTWORTEN


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