Köln-Fotografien

Stunde Null: Die ausgeblutete Industrie am absoluten Tiefpunkt. An jenem Frühjahrstag 1995 betrat ich den grauen Flecken Erde Kalk zum ersten Mal, angezogen von seinem dreckigen und asozialen Umfeld. Leider bin ich Jahrzehnte zu spät: 20 Luftangriffe (WW II) und Strukturwandel (mit daraus resultierenden Industriebrachen) haben nicht viel vom einstigen Charme dieses faszinierenden Ortes übrig gelassen. Kalk wird nicht grundlos jovial als “Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf” bezeichnet - liegt doch hier die Arbeitslosenquote weit über Landesdurchschnitt. Wie gehts neben zahlreichen baulichen Veränderungen weiter?

Köln-Kalk hat es dem Fotografen Ralf Wienen angetan. Tatsächlich fotografiert er aber sehr viele Menschen. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Außerdem habe ich einmal mehr festgestellt: Jeder Fotograf, der nur annähernd erotische Fotografie betreibt, kennt offensichtlich eine Bianca. Sehr eigenartig.

Samstag, 25. September 2004, 18:52 Uhr
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