Egal, was wir gewählt haben…

Bundeskanzler Schröder fährt mit seinem Chauffeur an einem Bauernhof vorbei. Bremsen quietschen, es kracht. Beide steigen aus und stellen fest, dass ein Ferkel die Fahrbahn überqueren wollte und von der Schröder-Limousine überrollt wurde. Schröder überreicht dem Fahrer seine Brieftasche und trägt ihm auf, ins Bauernhaus zu gehen und dort den Schaden zu bezahlen – schließlich wollt er sich nicht lumpen lassen. Der Fahrer solle auf die ihm genannte Summe auch noch was drauflegen�

Nach Stunden erscheint der Fahrer wieder vor dem Bauernhaus, behängt mit Würsten, einer Flasche Wein unter dem Arm. Bauer und Bäuerin küssen ihn zum Abschied und klopfen ihm auf die Schulter.

Der schon ungeduldig wartende Bundeskanzler ist erstaunt und will wissen, wieviel die Bauern denn für das Ferkel haben wollten. »Keinen Euro«, erwidert der Fahrer. »Ich verstehe das selber nicht. Ich tat, wie Sie mir befohlen haben, Herr Bundeskanzler. Ich ging hinein, ein wenig ängstlich, und sagte lediglich: ›Grüß Gott, ich bin der Chauffeur von Herrn Schröder und ich hab’ die Sau überfahren.‹«

per elektronischer Post

Donnerstag, 21. November 2002, 03:18 Uhr
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